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Okt/09
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Unter dem Radar: Metal Drift

Metal DriftEs gibt Spiele, die schleichen sich so unauffällig in den Steam Store, dass sie zwischen all den Hype-Titeln der kommenden Wochen komplett untergehen. Metal Drift ist ein solcher Fall, dabei hätte das Spiel durchaus mehr Aufmerksamkeit verdient. Denn hinter dem ziemlich nichtssagenden Namen verbirgt sich ein brachial gutes Multiplayerspektakel, in dem sich zwei Teams mit bis an die Zähne bewaffneten Hover Tanks um einen Ball kloppen. Das sieht hübsch aus, spielt sich angenehm flüssig und ist für einen Indie-Titel erstaunlich durchgestylt. Für läppische 8,99€ lässt sich Metal Drift als Eigentum erwerben, eine spielbare Demo gibt es obendrein. Impressionen in Text- und Bildform hinter dem Umbruch.

Metal DriftWer sich noch an Microsofts Windows 95-Beilage Hover erinnert, sich einen Multiplayerteil und eine zeitgemäßere Umsetzung dazudenkt, bekommt von Metal Drift schon einen ganz guten Eindruck. Alle anderen sind spätestens nach dem Tutorial in der Lage, die eingängigen Mechanismen des Spieles in die Tat umzusetzen, denn im Prinzip geht es nur darum, in einer mehr oder weniger großen Arena den in der Mitte befindlichen Ball in die gegnerische Punktezone zu befördern. Ganz ohne jeden Fairplaygedanken ballert sich das eigene Team dabei mit diversen freischaltbaren Waffen durch die Gegnerhorden. Ein Großteil des formidablen Spielgefühls entsteht durch die toll umgesetzte Cockpitperspektive, die den Gefechten die nötige wuchtvolle Dramatik verleiht. Überhaupt ist die Präsentation ausnahmslos grandios gelungen: angefangen von der wirklich hübschen 3D-Grafik bis hin zum euphorisch-ironischen Stadionsprecher. Leider gibt es insgesamt nur zwei Server für die multiplayerfähige Demoversion und die stehen beide in den USA. Aber schon für eine schnelle botangereicherte Partie zwischendurch taugt die Metal Drift-Probierversion ausgezeichnet. Anspielen, anspielen, anspielen!

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