Lustige Reviews lassen sich bei Steam eventuell bald kennzeichnen

1
Dank einer neuen Funktion könnte mit Reviews wie diesen bald Schluss sein

Auf dem Steam Translation Server sind Texte zur Übersetzung aufgetaucht, die darauf hindeuten, dass Valve der Flut an lustigen Steam-Reviews zumindest auf eine gewisse Art entgegenwirken will.

So witzig manche der Reviews bei Steam auch zu lesen sind und so hoch der unterhalterische Wert auch sein mag, nützlich sind diese Reviews meistens nicht. Über einige kann ich herzhaft lachen, andere schildern wunderbar das Wesen eines Spiels, manch andere nerven aber nur noch, weil sie sich zum x-ten Male wiederholen oder in der tausendsten Variante und Form wiedergegeben werden. Ich könnte auf diese Reviews verzichten und hätte gerne ernsthaftere Meinungen.

Womöglich arbeitet Valve aber bereits an einer Lösung für genau dieses Problem. Auf dem Steam Translation Server (kurz STS) sind mehrere Texte zur Übersetzung aufgetaucht, die eine sogenannte „Funny Review“, also eine „lustige Kritik“, referenzieren. Damit sind wahrscheinlich solche Steam-Reviews wie „Chased a guy with a rock. With a rock. Around a rock. This game rocks. 10/10“ gemeint.

Übersetzungen für eine neue Funktion bei Steam weisen auf "Funny Reviews" hin

Der Kontext der Texte deutet darauf hin, dass die Steam-User künftig also Steam-Reviews als „funny“ kennzeichnen können. Was danach genau mit den so gekennzeichneten Reviews passiert, das geht aus den Texten nicht hervor. Vorstellbar ist natürlich, dass man „Funny Reviews“ in den Optionen grundsätzlich ausblenden lassen kann und somit nur mehr die ernsthaften Reviews sieht.

Das wäre die perfekte Lösung dem, um Problem Herr zu werden, ohne zu viele Steam-User zu verärgern. Die „Funny Reviews“ schlicht auszublenden erlaubt Valve nämlich einen Spagat: Zwischen den Steam-Usern, die die witzigen Reviews gerne lesen und auch weiterhin konsumieren wollen. Und dem Teil der Steam-User, die diese Ergüsse gar nicht erst zu Gesicht bekommen wollen.

  • Wäre begrüßenswert, ich könnte nämlich auch sehr gut drauf verzichten. Bei der Entscheidung ob man sich ein Spiel kaufen soll oder nicht helfen diese nämlich wahrlich nicht weiter.