Steam 3.0: Design-Konzept vereint Desktop- und Big-Picture-Ansicht

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Rendom hat sein Design-Konzept für Steam überarbeitet und als Version 3.0 vorgestellt. Es vereinheitlicht die Bedienung von Steam und verzichtet auf die vielen Dialogfenster.

Schon vor einigen Monaten habe ich sehr begeistert über das von Zhunussov „Rendom“ Ruslan entwickelte Design-Konzept für Steam berichtet. Sein Steam 2.0 getauftes Projekt verpasst Steam ein komplett neues Look-and-Feel und weiß insbesondere durch Einheitlichkeit und ein durchdachteres Bedienkonzept zu überzeugen. So stören mich an der aktuellen Desktop-Version von Steam vor allem die vielen Fenster, etwa für Freunde, für Chatnachrichten, für Update-News, den Music-Player und ähnliches. Ich habe es da gerne kompakter und übersichtlicher, allerdings ist der Big-Picture-Modus für den Desktop-PC vollkommen ungeeignet. Rendoms Konzept vereint quasi den Desktop- und den Big-Picture-Modus. Für mich die perfekte Lösung.

Mittlerweile hat Rendom Steam 3.0 fertig und präsentiert die aktuelle Iteration der Generalüberholung für Steam auf seiner Webseite. Augenscheinlichste Änderungen zu Version 2.0 sind etwa, dass die Menüleiste und die Liste der Steam-Freunde jetzt nach links und rechts zusammenrollen und mehr Bildfläche freigeben. Obendrein berücksichtigt das Konzept jetzt auch Themes, mit denen sich die Optik von Steam 3.0 anpassen lässt, etwa an das mit dem Discovery-Update eingeführte Blau.

Zwei Aspekte des von Rendom entwickelten Design-Konzeptes machen es besonders interessant. Einerseits die Kombination aus klassischer Desktop-Ansicht und der Big-Picture-Darstellung, indem nur ein Fenster verwendet wird, das sich in der Größe aber skalieren lässt. Die Oberfläche wäre damit sowohl auf einer Steam Machine als auch auf einem Desktop die gleiche und ließe sich idealerweise sowohl mit Maus und Tastatur als auch dem Controller bedienen. Andererseits passt das Design hervorragend zur Bedienoberfläche von Windows 10, das seinerseits auf PCs, Tablets und Smartphones läuft.

Damals wie heute hegt Rendom die Hoffnung, dass Valve auf sein Konzept aufmerksam wird und Teile davon übernimmt. Bislang ist letzteres aber noch nicht passiert.