Steam Lighthouse: Basisstation mit Akkupack

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Per Akkupack lassen sich Basisstation von Steam Lighthouse auch kabellos betreiben. Foto: Alan Yates

Nebenbei hat Alan Yates bei Twitter eines Steam Lighthouse gepostet, das lediglich durch ein Akkupack betrieben wird. Grundsätzlich ist es also möglich, die Basisstation vollkommen kabellos und somit frei im Raum zu platzieren – sogar im Freien.

Alan Yates ist einer der kreativen Köpfe hinter Steam Lighthouse, dem neuerartigen und kostengünstigen System, das Valve zum Tracken der Spielerposition und Kopfhaltung innerhalb eines Raumes entwickelt hat. Bei Twitter hat er jetzt ein Bild einer Basisstation gepostet, die lediglich mit einem kleinen Akkupack betrieben wird.

Rund 50 US-Dollar kostete das Akkupack laut Yates. Solche Packs gibt es bei Amazon haufenweise. Sie dienen unter anderem auch als mobile Reservertankstellen für Smartphones. Laut Alan Yates reicht eine Akkuladung aus, um eine Basisstation länger als einen Tag in Betrieb zu halten. Zwar gibt er nicht die Kapazität des Akkupacks an, die soll nach Kommentarangaben aber bei 10.000 mAh liegen.

Eine Datenleitung von der Basistation zur Steam Machine oder den PC ist übrigens nicht notwendig. Stattdessen besteht eine Basisstation lediglich aus zwei Lasern und verschiedenen Spiegeln, die quasi ein immer gleiches Signal in den Raum streuen. Die eigentliche Interpretationsarbeit der Signale übernimmt das HMD, also die VR-Brille selbst. Mit einem Akkupack lässt sich eine Basisstation somit komplett kabellos betreiben und abhängig vom Bedarf sowie Gegenheiten frei im Raum positionieren.

Prinzipiell sei auch ein Einsatz im Freien möglich. Das Sonnenlicht führe aber zu so viel Extrastrahlung, dass es zu Rauschen kommt, das die Reichweite des Systems stark eingeschränkt. Ein Filter oder besondere Sensoren seien dann notwendig, um diese Extrastrahlung zu kompensieren. Dennoch: Theoretisch sei der Außeneinsatz aber möglich.