Für alle, die im Internet und bei Steam mit Paysafecard bezahlen, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt. Sie verraten Euch, wie Ihr Restguthaben aufbraucht, vertrauenswürdige Seiten erkennt, Euch vor Betrug schützt oder was Ihr tun müsst, wenn die Aufladung mal nicht klappt.

1. Gameserver mieten

Es existieren vielfältige Möglichkeiten die Paysafecard online zu verwenden. Den meisten dürfte bekannt sein, dass sich mit einer Paysafecard ganz bequem Spiele im Steam Store einkaufen lassen oder auch die Steam Wallet mit Guthaben aufgeladen werden kann. Obendrein lassen sich auch Gameserver mit einer Paysafecard mieten.

Anbieter wie Nitrado, G-Portal oder Prepaid Hoster haben längst die Zeichen der Zeit erkannt und bieten ihren Kunden Mietzahlungen nicht mehr nur per Lastschrift oder Kreditkarte sondern eben auch per Paysafecard an. Das Kundenkonto beim Hoster wird dazu in der Regel mit einer oder mehreren Paysafecards aufgeladen und der Server somit im Voraus bezahlt. Gleiches gilt für Teamspeak- oder Ventrilo-Server.

Vorteil für den Kunden: Der Mietzeitraum des Servers wird meist nicht automatisch verlängert, sondern endet, sobald das Guthaben des Kontos aufgebraucht ist. Damit dient die Paysafecard in solchen Fällen gleichzeitig als Kostensperre für die eher vergessliche Klientel unter den Gamern.

2. Paysafecard in Amazon-Gutschein umwandeln

Restguthaben lässt sich grundsätzlich im Paysafecard-Shop etwa in Gutscheine für Amazon, Eventim, Buch.de oder Mytoys eintauschen. Allerdings stehen dort nur bestimmte Stückelungen zur Auswahl. Dabei bietet vor allem Amazon mit 5 Euro, 10 Euro, 25 Euro und 50 Euro die meisten Auswahlmöglichkeiten.

Selbstverständlich lässt sich das Restguthaben mehrerer Paysafecards zum Kauf der Gutscheine kombinieren, unter der Maßgabe von höchstens drei Paysafecards in Deutschland bis zu einem Gesamtbetrag von 30 Euro und zehn Paysafecards in Österreich und der Schweiz.

3. Paysafecard Hack-Programme sind Betrugsversuche

Eine Anleitung im Internet, ein Video bei Youtube oder der Beitrag in einem Blog – in der Regel mit Paysafecard Hack tituliert – versprechen Euch, dass Ihr mit einem speziellen Programm das Guthaben einer Paysafecard-PIN kostenlos vervielfachen könnt? Keine Chance. Paysafecards lassen sich nicht wieder aufladen und schon gar nicht durch einen Hack auf wundersame Weise mit Guthaben bestücken.

Macht stattdessen einen großen Bogen um solche Angebote und die beworbenen Tools, denn dahinter stecken Betrugsversuche. Die Programme fordern Euch zwar auf, die 16-stellige Paysafecard-PIN einzugeben. Anstatt Guthaben hinzuzufügen, wird das Guthaben der Paysafecard abgebucht und ist auf nimmer Wiedersehen verloren. Paysafecard gewährleistet in solchen Fällen keinen Ersatz.

4. Abmahnungen mit Paysafecard bezahlen

Für den Fall, dass bei Euch eine Abmahnung, Rechnung oder Zahlungsaufforderung von einem Anwalt, einer Behörde oder einem Inkassobüro eintrudeln sollte, die auf Bezahlung mit einer Paysafecard pochen, dann ignoriert diese E-Mail einfach. Es handelt sich auch in diesem Fall wieder um einen Betrugsversuch. Schließlich akzeptieren solche Institutionen die Paysafecard nicht als Zahlungsmittel.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass Ihr die PIN einer Paysafecard niemals per E-Mail, SMS, Messaging-Dienst oder Telefon mitteilen solltet. Weder werden Valve noch ein anderer Händler oder gar Paysafecard selbst Euch per E-Mail, SMS oder Telefon nach der PIN oder Euren Zugangsdaten fragen.

5. Autorisierte Webseiten erkennen

Wenn Ihr im Internet mit einer Paysafecard-PIN oder einem My Paysafecard-Konto bezahlen wollt, dann prüft zunächst immer die im Browserfenster gezeigte URL. Handelt es sich um eine sichere Transaktion, dann beginnt die Adresse stets mit „https://customer.cc.at.paysafecard.com“.

Das „https://“ weist übrigens darauf hin, dass die Verbindung per SSL verschlüsselt ist. Dementsprechend gibt es auch ein Verschlüsselungszertifikat, das Ihr durch einen Klick etwa auf das Vorhängeschloss oder den Button links neben der Adresse öffnen könnt. Achtet darauf, dass das Zertifikat für „customer.cc.at.paysafecard.com“ ausgestellt ist. Dann gilt die Seite als sicher.

Sollte die URL anders beginnen, nicht verschlüsselt oder mit dem falschen Zertifikat signiert sein oder die URL eventuell gar nicht zu sehen sein, dann verzichtet auf den Einkauf.

6. Guthaben sperren

Zwei besonders wichtige Informationen befinden sich auf jedem Bon einer Paysafecard: einerseits die 16-stellige PIN, andererseits die Seriennummer. Beide Zahlen unterscheiden sich voneinander. Notiert Euch die Seriennummer oder fotografiert sie sicherheitshalber ab. Denn falls Ihr eine Paysafecard mal verlieren solltet oder sie Euch gar gestohlen wurde, dann lässt sich die Paysafecard mittels der Seriennummer sperren. Zum Sperren müsst Ihr dann lediglich den Supprt von Paysafecard unter der Rufnummer 00800 0729 7233 kontaktieren. Der Service ist rund um die Uhr erreichbar.

7. Zugang zu My Paysafecard sperren

Ihr wart unvorsichtig und habt Eure Zugangsdaten für My Paysafecard doch mal einer nicht vertrauenswürdigen Seite oder gar per Telefon weitergegeben? Dann ändert entweder umgehend das Kennwort oder wendet Euch sofort an den Paysafecard-Service. Der kann das My Paysafecard-Konto sperren, um so das Restguthaben zu schützen. Auch in diesem Fall ist der Service unter der Rufnummer 00800 0729 7233 rund um die Uhr zu erreichen.

8. Restguthaben sammeln

Je mehr Paysafecards man einsetzt, desto mehr Restguthaben sammelt sich unter Umständen auf den einzelnen Paysafecards an. Manche Beträge sind allerdings so gering, dass sie sich einzeln nicht sinnvoll einsetzen lassen. Restwerte von 1 Cent sind keine Seltenheit.

Für solche Fälle könnt Ihr Euch ein My Paysafecard-Konto einrichten. Darin lassen sich sämtliche Restguthaben von Paysafecards, auch 1-Cent-Beträge, sammeln. Mit dem My Paysafecard-Konto könnt Ihr dann bei allen Händlern einkaufen, die auch die Paysafecard akzeptieren, etwa Steam. Alles über My Paysafecard erfahrt Ihr in diesem Artikel.

9. Paysafecards wie Bargeld behandeln

Paysafecards verhalten sich genauso wie Bargeld, sind damit ebenso flüchtig und schnell verloren wie harte Währung. Gebt die Paysafecard mit der PIN also nur an vertrauenswürdige Dritte weiter, weil diese sonst das Guthaben beliebig und ohne Möglichkeit der Rückerstattung ausgeben könnten.

10. Aufladung hat nicht geklappt

Wie bei allen elektronischen Zahlungsweisen kann es hin und wieder vorkommen, dass die Datenkommunikation zwischen einem digitalen Shop wie Steam und Paysafecard gestört ist. Daher kommt es auch hin und wieder vor, dass eine Zahlung im Steam Store oder die Aufladung der Steam Wallet mal nicht auf Anhieb klappt.

Das ist grundsätzlich nicht weiter tragisch – wenngleich aber ärgerlich. Ruft zunächst Euren Steam Account auf und prüft auf der Webseite http://store.steampowered.com/account/store_transactions den Status der vorangegangenen Transaktionsversuche. Wendet Euch dann an den Support von Paysafecard. Den erreicht Ihr hier per E-Mail und per Kontaktformular sowie generell rund um die Uhr unter der Rufnummer 00800 0729 7233.

Dieser Artikel stammt aus der Steamgamer-Redaktion, ist aber im Auftrag von Paysafecard entstanden. Für die Anfertigung und Veröffentlichung dieses „Sponsored Posts“ wurden wir deshalb bezahlt.