Bei CDF Ghostship machen wir uns auf den Weg, das Schicksal einer Raumstation und den Verbleib der Crew aufzuklären. Ghostship ist ein Science-Fiction-FPS. Der Shooter setzt neben der offenen Spielwelt stark auf Zufälle. Die Story wird mit jedem neuen Spiel zufällig generiert, die Events und Gegner wechseln bereits mit jedem Neuladen des Spiels und auch das Spielende ist je nach Verlauf unterschiedlich.

Der Story Modus von CDF Ghostship

Schon bei der Landung im Hangar der Raumstation stelle ich fest, dass hier irgendwas nicht stimmt. Der Hangar ist verlassen, die Schiffe im miserablen Zustand, das Licht flackert und die Sicht wird von Rauchschwaden begrenzt. Mit einem unguten Gefühl hebe ich eine Laserpistole auf und erhalte meinen ersten Befehl: „Geh‘ zur Brücke!“. Ich orientiere mich lurz und folge dann den Gangbeschilderungen Richtung Brücke. Der erste Gang liegt teilweise komplett im Dunklen. Ohne Lichtquelle bewege ich mich langsam vorwärts, die Pistole im Anschlag und bereit zu feuern. Ich sehe nichts. Absolut nichts.

Nach einem kurzen Stück ist der Gang wieder beleuchtet … und enthüllt eine mit Blut an die Wand geschriebene Botschaft: „The Aliens are quick! Kill them from a distance!“ Ich finde ein Gewehr mit Taclight und fühle mich gleich etwas sicherer. Plötzlich ist ein Geräusch zu hören und schnelle Wesen stürmen den Gang entlang direkt auf mich zu. Rückwärtslaufend feuere ich auf die Biester. Die sind tatsächlich verdammt schnell, doch der Abstand reicht noch aus. Kaum sind die Viecher erledigt, pirsche ich mich weiter voran Richtung Brücke und stoße auf weiteres Blut an Wänden und Böden, tote Crewmitglieder und weitere gekritzelte Botschaften. Eine Schleuse im Treppenhaus sorgt für ein kurzes Durchatmen, denn der erste Autospeicherpunkt ist erreicht.

CDF Ghostship – Orientierungslos in die Gefahr

Ich finde direkt nach der Schleuse eine Schrotflinte und mein im Anzug integrierter Computer warnt mich vor vielen, sich schnell nähernden Kontakten. Kleine, spinnenartige Wesen rennen im Zickzack auf mich zu und werden von meiner Schrotflinte zerfetzt. Ich erreiche die Brücke, bekomme endlich Einblick in einige Logfiles und kann den „Lockdown“ der Station beenden. Endlich habe ich Zugriff auf die meisten Bereiche der Station und kann diese nun auch betreten. Allerdings frage ich mich, ob ich damit auch etwas heraus gelassen haben könnte. Lieber nicht darüber nachdenken, die Waffen neu durchladen und weiter.

Auf dem Weg durch die Station verlaufe ich mich etwas. Die Orientierung fällt noch schwer und abgesehen von dem Sicherungspunkt im Treppenhaus bekomme ich keine Karte der Station zu sehen. Unterwegs stoße ich natürlich auf weitere Aliens und auf die zombiehaften Überreste der Crew. Die Stimmung ist unheimlich, hinter jeder dunklen Ecke, hinter jeder Abbiegung wittere ich Gefahr. Gelegentlich finde ich Medikits oder neue Waffen. Mal selbstaufladende Laserwaffen, mal etwas stärkere Plasmawaffen, die allerdings Munition brauchen.

Ich erreiche eine Art Krankenstation und bekomme von einem Überlebenden Arzt einen neuen Auftrag. In der Waffenkammer hat sich ein Wahnsinniger verschanzt, der Jagd auf Überlebende macht. Meine Aufgabe lautet: „Finden und Töten“. Klingt einfach. Ein Auftrag nach meinem Geschmack. Die Waffenkammer ist sogar nicht weit entfernt. Langsam, mit dem Plasmagewehr im Anschlag, schleiche ich auf die Waffenkammer zu. Mein Blick sucht das Gelände nach dem Wahnsinnigen ab, aber es ist einfach zu dunkel. Auch das Taclight hilft nur bedingt. Plötzlich springt der Angreifer aus dem Schatten und durchsiebt mich binnen Sekunden. Bevor ich auch nur einen Schuss abfeuern konnte, hauche ich meinen letzten Atemzug aus.

Ich lade neu und will nun Rache. Jetzt bin vorbereitet. Doch die Mission, die ich nun vom Arzt bekomme, lautet: „Gehe zur Waffenkammer, bewaffne dich und dann zurück zum Hangar“. Und tatsächlich: Der Irre in der Waffenkammer ist jetzt zwar immer noch da, beachtet mich aber nicht. Ich kann in Ruhe Waffen und Munition einsammeln und kehre relativ unbeschadet zum Hangar zurück. Der neue Befehl: „Fliege zur Icarus-Station.“ Ich bin gespannt was mich da erwartet, immerhin sollte ich mir extra dafür neue Waffen zulegen.

CDF Ghostship – Die anderen Möglichkeiten

Neben dem Story Modus kann man Ghostship noch in vier weiteren Varianten spielen. Im Skirmish Mode müsst Ihr als letzter Überlebender der Kolonie 25 Minuten lang überleben, bis euch das Rettungsshiff rausholt. Im Onslaught Mode müsst ihr mehrere Angriffswellen überstehen und so viele Aliens wie möglich töten. Der Challenge Mode bietet euch auf vier verschiedenen Karten die Möglichkeit, Eure Schnelligkeit, Kampfstärke und Geschicklichkeit zu prüfen. Als letztes stehen Euch im Simulation Mode weitere Missionen zur Verbesserung Eurer Fertigkeiten zur Verfügung.

CDF Ghostship – Fazit

Ghostship fesselt mit einer dichten und überzeugenden Atmosphäre. Durch den sich stetig ändernden Spielverlauf und die variierenden Gegner ist und bleibt das Spiel unberechenbar. Das Handling geht dabei leicht von der Hand. In den ersten Spielminuten bekommt man alles Wichtige erklärt und findet sich schnell zurecht. Einziges Manko: Zum Ansehen oder Ändern der Einstellungen muss man ins Hauptmenü und beendet damit das laufende Spiel. Tipp: Auf den Tasten [F5] und [F8] liegen Schnellspeichern und Schnellladen.