Unter der Bezeichnung Chaperone hat Valve eine Toolsammlung patentieren lassen, mit der sich physische Objekte in virtuelle Realitäten transferieren lassen. Die Sammlung besteht aber nicht nur aus Software.

Valve unternimmt auf dem Feld der virtuellen Realiät große Anstrengungen. Das zeigen nicht nur OpenVR, Steam Lighthouse und die speziell von Valve entwickelten VR-Controller, die die Spieler in den Händen halten. Beim United States Patent and Trademark Office hat Valve auch die Eintragung einer neuen Marke beantragt. Der Name der Marke: Chaperone. Und die steht in direktem Zusammenhang zu den Virtual-Reality-Bestrebungen.

Der genaue Wortlaut der Eintragung: „Hardware and software, sensors, and beacons for the detection and measurement of physical objects and the representation of such objects in virtual reality environments; Devices used for the detection and measurement of physical objects and the representation of such objects in virtual reality environments; Electronic apparatus for the detection and measurement of physical objects and the representation of such objects in virtual reality environments.“

Im Englischen bezeichnet man mit Chaperone Anstandsdamen oder Reisebegleiter. Gleichzeitig steht Chaperone aber auch für Proteine, die neu synthetisierten Proteinen dabei helfen, sich korrekt zu falten. Im Falle der Markeneintragung seitens Valve bezieht sich Chaperone eben auf eine Sammlung von Tools, mit denen sich physische Objekte erfassen und in virtuellen Umgebungen wiedergeben lassen. Die Tool-Sammlung besteht dabei nicht nur aus Software, sondern auch aus Hardware in Form von Sensoren und Markierungen. Vermutlich werden sich verschiedenartige Objekte wie Figuren, Modelle oder Alltagsgegenmstände einscannen, dann automatisch in ein 3D-Modell umwandeln und in einer virtuellen Welt einspielen lassen.