Monatliche Releases von Crowbar geplant

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Mit Crowbar lassen sich Source-Modelle kompilieren und dekompilieren

Der Entwickler von Crowbar hat sich gestern zu Wort gemeldet und angerissen, wie es mit der Entwicklung des Tools weitergeht. Aus Zeitmangel werden einige angekündigte Features vorerst hinten angestellt.

In den letzten Monaten gab es nur kleine Fortschritte bei der Weiterentwicklung von Crowbar, weil dem Entwickler ZeqMacaw schlichtweg die Zeit fehlte. Deshalb hat er sich auch entschieden, die Releaseweise anzupassen. Anstelle eines großen Updates will er künftig jeden Monat immer wieder kleinere Neuerungen veröffentlichen, damit fertige Features nicht wegen noch offener Arbeiten zurückgehalten werden müssen. In diesem Zuge wurden einige der bereits geplanten und vom ihm angekündigten Features voerst hinten angestellt.

Dennoch gab es Fortschritte. Nahezu komplett fertig sind laut ZeqMacaw die Tabs View, Decompile und Compile, während Unpack, Edit, Pack und Help nicht im kommenden Release von Crowbar enthalten sein werden. Auch der Options-Tab ist zur Hälfte fertig. Zudem arbeitet ZeqMacaw daran, viele der gemeldeten Bugs zu beheben und eine allgemeine Verbesserung des Decompiling zu erreichen.

Crowbar ist ein Modding-Tool für Valves Source Engine, die wiederum die Basis für Half-Life 2, Dota 2, Team Fortress 2 und Counter-Strike: Global Offensive ist. Mit Crowbar lassen sich die Model-Dateien MDL und ANI der Source Engine kompilieren sowie dekompilieren.