In den Dateien der heute Nacht verteilten Version von Dota 2 sind Hinweise aufgetaucht, dass Valve womöglich einen eigenen, zweiten Client für die Source 2-Version von Dota 2 veröffentlichen wird.

Mit dem Update für Dota 2 von vergangener Nacht hat Valve einerseits den Immortal-Schatz 2 und den kürzlich freigeschalteten Wyvern Hatchling-Kurier implementiert. Andererseits deuten ein paar Zeilen Code darauf hin, dass es künftig mehr als einen Spiel-Client für Dota 2 geben wird.

Zwei Zeilen Code deuten darauf hin, dass es einen Dota 2-Client für die Source 1 und einen für die Source 2 geben wird.
Zwei Zeilen Code deuten darauf hin, dass es einen Dota 2-Client für die Source 1 und einen für die Source 2 geben wird.

Genau genommen stammen die im Screenshot zu sehenden Zeilen Code nur aus der englischen Sprachdatei von Dota 2, sind in ihrer Aussage aber unmissverständlich. Sie weisen darauf hin, dass Valve die Source 2-Version von Dota 2 nicht sofort an alle Spieler austeilen wird, sondern diese küftig die Wahl haben, ob sie Dota 2 mit der Source 1 oder der Source 2 spielen wollen. Die Information, mit welcher Client-Version ein Spieler unterwegs ist, wird dann voraussichtlich auf dem Spielerprofil zu sehen sein.

Es steht allerdings zu vermuten, dass Valve die beiden Dota 2-Versionen lediglich zu Testzwecken parallel ausrollt und deshalb auch nur für einen gewissen Zeitraum führen wird.

Aus E-Sport-Sicht wäre es nämlich kaum vertretbar, die Spieler in Wettbewerben mit zwei verschiedenen Client-Versionen antreten zu lassen. Selbst wenn die Kompatibilität der Client-Versionen untereinander gegeben sein sollte, lässt sich nie sicherstellen, dass sich beide Versionen auch exakt gleich verhalten. Auf das Gameplay einflussnehmende Fehler in der einen Version müssen deshalb nicht zwangsläufig auch in der anderen Versionen existieren. Eine Spielergruppe wäre somit womöglich stets benachteiligt.