Gameloading: Die Geschichte der Indie-Spiele als Film bei Steam

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Gameloading ist seit gestern bei Steam erhältlich. Die Dokumentation mit dem Untertitel Rise of the Indies wirft einen umfassenden Blick hinter die Kulissen der Indie-Szene – einer Szene, die eine ganze Branche zum Umdenken anregte.

Zurückblickend lässt sich feststellen, dass die Indie-Entwickler den größten Einfluss auf die Entfaltung der Videospiele in den vergangenen zehn Jahren hatten. Sie haben für eine Emanzipation des Hobbies gesorgt, bewiesen, dass Spielspaß nicht zwangsläufig mit bombastischer Grafik einhergehen muss, sondern auch simplere Darstellungsformen den Spieltrieb zur Genüge befriedigen können, solang der Kern des Produktes funktioniert. Diesen Indie-Entwicklern ist nun ein kompletter Film gewidmet, den es seit gestern bei Steam gibt.

Gameloading: Rise of the Indies wirft einen Blick hinter die Kulissen der Indie-Szene, ihre Schaffenskraft, ihre Spiele, ihre Träume und wie sie für einen Umschwung im Denken der Videospielindustrie gesorgt haben. Indies haben Spiele zur Kunstform erhoben und verschaffen den Spielern viele weitere Stimmen abseits der des Mainstreams. Der Film selbst schafft es nicht daran anzuknöpfen.

Die Köpfe hinter dem Film sind Lester Francois und Anna Brady, die bereits im August 2013 erfolgreich eine Kickstarter-Kampagne für Gameloading abschlossen. Zuvor hatte Lester Francois schon über ein Jahr recherchiert, Game-Jams filmisch begleitet und mit zahlreichen Entwicklern gesprochen.

93 Minuten ist die Dokumentation lang, die es bei Steam in zwei Versionen gibt. Einmal der reine Film für 9,99 Euro, der zur Feier des Steam-Releases aber vorübergehend nur 8,99 Euro kostet. Außerdem gibt es noch das Member’s Bundle für 15,93 Euro. Enthalten ist darin der Film, einige Kurzfilme, zwei Mikrodokumentationen, die in den kommenden zwölf Monaten nachgereicht werden, möglicherweise kommt irgendwann ein Director’s Cut hinzu, der originale Soundtrack von Tim Shiel und das Gameloading E-Book von Michael Irving. Aber: Den Film gibt es bei Steam ausschließlich als gestreamte Version.