In zwei Tagen startet bei Steam die Early-Access-Phase von H1Z1. Sony legt den eigenen Aussagen nach großen Wert auf das Spielerfeedback und hat bereits viele wichtige Features implementiert.

Man nehme eine Sandbox-Welt, garniere sie mit Zombies, füge das Element des Überlebens hinzu und setze das alles in eine Early-Access-Phase bei Steam. Fertig ist … H1Z1. Nach langer Ankündigungsphase wird H1Z1 jetzt offiziell bei Steam gelistet und soll am 15. Januar 2015 in den Kauf-und-vorfinanziere-mich-Test starten.

Mittlerweile haben sich ja durchaus einige Early-Access-Käufer die Finger verbrannt und Valve deshalb kürzlich die Richtlinien für Early Access verschärft. Sony verspricht deshalb sehr offen in die Early-Access-Phase zu gehen. Man verfolge einen „völlig transparenten Ansatz beim Gamedesign- und Entwicklungsprozess“ und wolle die Art und Weise, wie die Gamer in das Spiel eingebunden werden, „transformieren“. Das Feedback der Spieler sei wichtig.

Die Early-Access-Spieler gestalten H1Z1 also mit. Wer sich jetzt für den Kauf des Spiels entscheidet, muss sich deshalb auf kontinuierlich entwickelnde Funktionen, Fehler, unvollständige Inhalte, fehlende Features und gar auf Probleme einstellen, die den Titel unspielbar machen. Zu Beginn sollen bereits ein Crafting-System, Basenbau, Kampf, Fahrzeuge, Tag- und Nachtwechsel, Wettereffekte, Jagd und natürlich auch Zombies implementiert sein. Damit ist das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig weiter als andere ähnliche Spiele. Auch grafisch verspricht es bereits einiges.

Bereits geplant sind für die kommenden Updates militärische Ausrüstung, eine erweiterte Auswahl an Fahrzeugen und Waffen, weibliche Charaktermodelle, Server mit von Spielern festgelegten Regeln und einiges mehr. Dennoch sollte man sich den Kauf eventuell genauer überlegen. Mit Fertigstellung des Spiels plant Sony nämlich auf ein Free-to-play-Modell zu wechseln.