Idle Master ist ein kostenloses Tool, das Eure Steam-Bibliothek durcharbeitet und alle verfügbaren Sammelkarten für Euch erspielt. In Version 1.0 führt das Tool nun auch mehrere Spiele parallel aus.

Viele Spiele, die es bei Steam zu kaufen gibt, greifen auf die Steam-Sammelkarten zurück. Das bedeutet, dass Ihr abhängig von Eurer Spielzeit – oder auch Einkäufen im Spiel – mehrere, zufällig ausgewählte Sammelkarten bekommt. Habt Ihr ein komplettest Set an Sammelkarten beisammen, könnt Ihr dieses in zu Abzeichen kombinieren, Erfahrungspunkte sammeln und damit im Steam-Level aufsteigen. Oder Ihr verkauft die Karten einzeln auf dem Steam Community Markt und fügt Eurem Steam Guthaben einige Cent bis Euro hinzu.

Egal, ob Ihr Abzeichen herstellen oder ein paar Cent verdienen wollt: Wer jedes seiner Steam-Spiele von Hand installieren, starten und so lange spielen will, bis alle Sammelkarten gedroppt sind, benötigt dafür eine Menge Zeit. Eine automatische Lösung stellt der Idle Master dar, der Euch genau diese manuelle „Arbeit“ abnimmt. Idle Master prüft Eure Steam-Bibliothek, arbeitet die verfügbaren Spiele etwa in der Reihenfolge der Sammelkarten-Preise oder in der Reihenfolge der meisten Karten-Drops ab und gibt vor, dass Ihr das Spiel gerade spielen würdet. Sobald alle verfügbaren Sammelkarten gedroppt sind, wechselt Idle Master automatisch zum nächsten Spiel. So könnt Ihr abends den Idle Master anschmeißen, den Rechner über Nacht laufen lassen und am nächsten Morgen ein mit Sammelkarten gefülltes Inventar in Augenschein nehmen.

Idle Master 1.0

Mittlerweile ist Version 1.0 des Idle Master erschienen. Mit der neuen Version wurden einerseits die Stabilität und Zuverlässigkeit des Programms verbessert, andererseits kann es nun mehrere Spiele parallel laufen lassen, falls diese weniger als zwei Stunden Spielzeit aufweisen. Außerdem prüft Idle Master nun bei jedem Spielwechsel, ob es neue Spiele in der Bilbiothek mit Steam-Sammelkarten gibt.

Den Idle Master 1.0 könnt Ihr sowohl in einer Installer– als auch einer portablen Variante herunterladen. Wer zudem Interesse hat, sich die Funktionweise des Tools einmal genauer anzusehen, kann sich auch den Sourcecode herunterladen. Dementsprechend gilt das Tool als Open Source und ist somit komplett kostenlos verfügbar.

  • Mhm interessante Sache, nutzte aber ehlich gesagt ungern solche Tools und bin da immer etwas skeptisch.

  • Irgendwie hätte ich da bedenken, dass Valve dies recht schnell bemerkt und einen dann irgendwann bestraft. Sammelkarten sind es mir nicht wert, dass mein Steam Account gesperrt oder anders eingeschränkt wird.

    • Ich kann die Befürchtungen durchaus nachvollziehen und spreche an dieser Stelle auch keine Empfehlung aus. Das muss jeder für sich entscheiden, ob er das Tool nutzt oder nicht. Das Tool gibt es bereits seit Juli 2014 (also fast genau seit einem Jahr) und wird seitdem auch eingesetzt.