Octopus City Blues: Scammer versteckten Malware in Steam-Seite

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Scammer habn die Steam-Seite von Octopus City Blues kopiert und Malware eingeschleust

Scammer haben die Greenlight-Seite von Octopus City Blues kopiert, bei Steam Greenlight hochgeladen und Malware eingeschleust. Einige Steam-User scheinen auf den Scam hereingefallen zu sein.

Ich muss es ja leider zugeben: Die kreative Energie von Scammern beeindruckt mich hin und wieder. Am Wochenende haben die Entwickler des Spiels Octopus City Blues entdeckt, dass Kriminelle die Greenlight-Seite des Spiel geklont und damit ein eigenes Greenlight-Projekt gestartet haben. Auf der Fakeseite haben sie dann einen Link zu einer sieben Level umfassenden Demo des Octopus City Blues hinterlegt, die allerdings Schadcode enthält. Im Ergebnis haben sich an dem Spiel interessierte Steam-User nach einen Klick auf den Link dann Malware heruntergeladen.

Einige Steam-User waren bereits auf den Fake hereingefallen, warnten sie ihrerseits andere potenzielle Interessenten immerhin vor einem Download der Demo. Firas Assaad, einer der Entwickler von Octopus City Blues, hatte sich dann an Valve gewandt, damit diese Fakeseite aus Steam Greenlight entfernt wird. Valve kam der Aufforderung nach. „We have removed the malicious links and taking further steps to deal with anyone involved with posting these links“, teilte das Unternehmen dem Online-Magazin Kotaku auf Anfrage mit.

Allerdings hat Valve wohl etwas träge reagiert. Assaad erzählt Kotaku, dass er sogar in Betracht zog, eine Copyright-Verletzung bei Valve anzumahnen. Beschwerden nach dem Digital Millennium Copyright Act, kurz DMCA, würden nämlich ernster genommen werden.

Octopus City Blues ist aber nicht das erste Spiel, das auf diese Weise für die Verteilung von Malware missbraucht wurde. Betroffen waren auch bereits Street Fist 2 und Garlock Online.