Es ist vollbracht. Das erste Kapitel des von Half-Life-Fans erstellten Comics A Place in the West ist komplett. Weitere Kapitel werden in den kommenden Wochen und Monaten noch folgen.

Half-Life: A Place in the West heißt die von Fans entwickelte Comic-Serie zu Half-Life. Sie ist in der Zeit nach Black Mesa angesiedelt und soll drei Charaktere begleiten, die in der halb zerstörten US-amerikanischen Stadt Franklin leben. Dort treffen sie auf eine Gruppe von anderen Überlebenden, die einen entsetzlichen Preis für ihre Freiheit gezahlt haben.

Ende Oktober veröffentlichte das Team bestehend aus Ross Joseph Gardner und Michael Pelletier die ersten Seiten, und legten seitdem jede Woche weitere Seiten nach. Gestern komplettierten sie dann das erste Kapitel. Anstatt mit dem Source Filmmaker zu arbeiten, wie es viele andere Fan-Projekte bereits machten, haben sie extra einen Zeichner und eine Schriftsetzerin ins Boot geholt. Eine richtige Entscheidigung, wie die stimmungsvoll gestalteten Seiten zeigen.

Drei Bände haben sie geplant, wovon jeder 30 bis 40 Seiten umfassen soll. Bis weit ins nächste Jahr wird der Veröffentlichungszyklus somit andauern. Vorausgesetzt, Valve pocht nicht auf die Rechte am eigenen Franchise und verhindert damit weitere Veröffentlichungen der motivierten Comic-Schreiber. Denn eine offizielle Genehmigung liegt nach eigenen Aussagen von Gardner und Pelletier nicht vor.