Der Steam Big Picture Modus ist die Basis für SteamOS und bislang eine große Baustelle. Seit dem neuen Update werden endlich der Community Markt und die Spiele-Hubs nativ unterstützt.

Mit der Beta-Version des Steam Clients vom 10. Juni 2015 hat Valve endlich wichtige Funktionen für den Big Picture Modus von Steam nachgelegt. So lassen sich endlich auch im Big Picture Modus etwa der Steam Community Market benutzen oder die Steam Workshops aufrufen. Wichtig sind diese Funktionen, weil der Big Picture Modus die Basis für SteamOS ist, dem auf Linux basierenden Spielebetriebssystem von Valve.

Zwar ließen sich aus dem Big Picture Modus heraus bislang problemlos Spiele kaufen, installieren und auch starten. Bei vielem, was darüber hinaus ging, wurde es aber umständlich. Weil es keine native Entsprechung in Form von Kontrollelementen gibt, wechselt der Big Picture Modus viel zu oft in den Browser-Modus und stellt damit schlicht die als Webseiten aufgebauten Community- und Markt-Funktionen aus dem Desktop-Modus dar. Per Maus und Tastatur bedient stört dieser Bruch eher weniger. Mit dem Controller – und dafür ist der Big Picture Modus ja ausgelegt – wird es aber hakelig und inkonsistent.

Jetzt hat Valve endlich einige Integrationen freigeschaltet. Somit lassen sich künftig verschiedene Community- und Profil-Funktionen direkt im Big Picture Modus bedienen. Das gilt genau für das Suchen, Anbieten und Verkaufen von Gegenständen über den Steam Community Markt, als auch für das Aufladen der Steam Wallet, damit man überhaupt einkaufen kann. Allerdings könnte die Bedienung hier und da noch ein wenig verbessert und Steuerelemente wie Schaltflächen besser platziert werden.

Nativen Zugriff gibt es nun auch auf das eigene Inventar, verschiedene andere Profil-Informationen wie das Steam Level, die Errungenschaften oder die Abzeichen. Gegenstände lassen sich über die Inventar-Darstellung im Big Picture Modus aber weder handeln noch verkaufen. Und zum Bearbeiten des Profils springt der BPM auch wieder in den Browser-Modus. Die freigeschalteten Integrationen sind also nur ein erster Anfang.