Als Geschenk gekaufte Spiele lassen sich ab sofort 30 Tage nach dem Kauf nicht handeln. Valve hat heute eine entsprechende Sperre umgesetzt, um Betrug zu verhindern.

Spiele lassen sich bei Steam nicht nur für den eigenen Account kaufen, sondern auch als Geschenk für andere Steam-User erwerben. Reicht man das Spiel aber nach dem Kauf nicht direkt weiter, dann landet es zunächst als handelbarer Gegenstand im Inventar es Käufers. Bislang konnten solche Spiele dann entweder getauscht oder verschenkt werden.

Seit heute gilt allerdings eine Sperrfrist von 30 Tagen. In diesen 30 Tagen darf das Spiel zwar noch immer weiterverschenkt, aber vorübergehend nicht gehandelt werden. „We’ve made this change to make trading gifts a better experience for those receiving the gifts. We’re hoping this lowers the number of people who trade for a game only to have the game revoked later due to issues with the purchaser’s payment method“, erklärt Tony Paloma von Valve in einem offiziellen Beitrag.

Der Hintergrund der Änderung ist also eine Betrugsmöglichkeit, die Valve mit der Sperre von 30 Tagen unterbindet. Wird nämlich ein auf diese Art erworbenes Spiel gehandelt, dann kann der Käufer weiterhin Zahlung stornieren. Der Handelspartner verliert dann unter Umständen das gehandelte Spiel, erhält seine erbrachte Gegenleistung aber nicht direkt zurück.

Fraglich ist allerdings, ob diese Maßnahme bereits ausreicht, um den Missbrauch der Funktion zu verhindern. Bei Zahlungen mit nicht gedeckten Kreditkarten ist eine Frist von 1 Monat eventuell ausreichend. Diensteanbieter wie Paypal gewähren hingegen teilweise Fristen von bis zu sechs Monaten, in denen Geld zurückgefordert werden kann. Dementsprechend wäre die Frist zu kurz bemessen.

  • Das ist doch keine Lösung o.O

  • Eigentlich mag ich Valve ja, das kann ich aber überhaupt nicht verstehen…