Spiele, die die Steamworks API nutzen, können ab sofort auf den Steam Inventory Service zurückgreifen. Damit ist es möglich, handelbare Gegenstände zum Steam-Inventar des Users hinzuzufügen.

Mit dem heutigen Update für das Steamworks SDK hat Valve den Steam Inventory Service als Beta-Version eingeführt. Dieses neue Feature steht nicht direkt den Steam-Usern zur Verfügung. Stattdessen richtet es sich an die Entwickler. Der Steam Inventory Service versetzt die Entwickler in die Lage, Gegenstände für ein Spiel anzubieten, die über das Spiel hinaus Bestand haben und zum Steam-Inventar der Spieler hinzugefügt werden.

Der Vorteil für die Entwickler: Sie müssen keine eigenen Server für solche Gegenstände pflegen und betreiben, sondern können kostenlos die von Steam bereitgestellte Infrastruktur nutzen. Ein Spiel kann einem Steam-User abhängig von der Spielzeit, einer Spielsituation oder einer bestimmten Aktion im Spiel verschiedene Gegenstände zuweisen. Wurden diese Gegenstände als handelbar markiert, dann lassen sich die Gegenstände auch über den Steam Community Markt kaufen, verkaufen und tauschen. Darüber hinaus können die Entwickler Rezepte festlegen, mit denen sich Gegenstände kombinieren oder aufwerten lassen.