Alan Yates hat ein Bild des Steam Lighthouse-Prototyps veröffentlicht und ihn als schrecklich bezeichnet, weil er weit von dem entfernt war, was das System heute zu leisten vermag.

Alan Yates arbeitet bei Valve, nennt sich selbst als Chief Pharologist und spricht von sich als langweiligem Geek. Dabei ist er der Kopf hinter Valves innovativem Virtual-Reality-Tracker Steam Lighthouse. Die Funktionsweise von Steam Lighthouse ist einfach wie genial und lässt sich dabei ganz grob mit GPS vergleichen. Mehrere Basisstationen senden Laserstrahlen aus, die von den verschiedenen Virtual-Reality-Geräten empfangen werden. Abhängig von der gemessenen Lichtmenge lässt sich dann die räumliche Position der Geräte bestimmen.

Auf Twitter hat Yates nun einen Einblick in die Entstehungsgeschichte von Steam Lighthouse gewährt und ein Bild des ersten Prototypen der Basisstation veröffentlicht. Sein abschließender Kommentar zum Steam Lighthouse-Prototyp: „Schrecklich“.

Der Steam Lighthouse-Prototyp ließ sich leicht stören, die Genauigkeit betrug lediglich sechs Bogenminuten, die Reichweite war auf zwei Meter beschränkt und die Synchronisierung musste noch per Kabel erfolgen. Immerhin bewies Yates damit aber, dass das Konzept funktioniert. Seitdem hat sich viel getan. Heute kann Steam Lighthouse Lageänderungen von mit einer Genauigkeit von einem Zehntel Grad erfassen. Die Reichweite beträgt über 4,5 Meter, womit sich eine Fläche von über 20 Quadratmeter ausleuchten und erfassen lässt. Die Basisstation benötigen für die Synchronisierung zudem kein Kabel mehr.

Auf der Makerfaire in San Mateo am nächsten Wochenende will Alan Yates den Steam Lighthouse-Prototyp zeigen.