Ihr glaubt, deutschen Spielern würde bei digital per Steam verkauften Titeln stets viel zu tief in die Tasche gegriffen werden? Dann solltet Ihr mal einen Blick nach Down Under zu den australischen Gamern werfen.

Mit XCOM: Enemy Unknown hat Firaxis vor einiger Zeit einen Volltreffer gelandet und dem Franchise nach vielen Jahren – und einigen mitunter missratenen Ablegern – endlich wieder neues Leben eingehaucht. Jetzt ist der Vorverkauf von XCOM 2 gestartet, das offiziell am 5. Februar 2016 erscheinen soll. 49,99 Euro werden für den zweiten Teil fällig. Als Bonus für Frühentschlossene gibt es das Resistance Warrior Pack.

Nimmt man den aktuellen Dollar-Kurs als Grundlage, trifft es uns mit dem Preis von 50 Euro ganz gut. US-amerikanische Spieler müssen nämlich 59,99 US-Dollar hinlegen, was umgerechnet 53,15 Euro entspricht. Wir sparen dieses Mal also. Günstiger bekommen das Spiel etwa die Russen, Brasilianer oder Indonesier. Das liegt daran, dass in wirtschaftlich schwächeren Ländern auch grundsätzlich geringere Preise erhoben werden. Mehr als die US-Gamer zahlen hingegen die kanadischen, britischen und mexikanischen.

Das krasse Nachsehen haben die Australier. Dort liegt der Preis für XCOM 2 bei satten 89,95 US-Dollar, also 127,45 AUD oder 79,69 Euro. Sie zahlen somit mal eben das 1,5-Fache. Diesen Preis erhebt Firaxis übrigens nicht für die Super-Duper-Mega-Premium-Variante mit echtem Avenger-Abfangjäger, sondern für die exakt gleiche Version, für die deutsche Spieler 49,99 Euro zahlen.

Laut PC Gamer ist das übrigens nicht das erste Mal. Auch für Civilization: Beyond Earth durften die Aussies erheblich mehr berappen. Die genauen Gründe für den hohen australischen Preis sind nicht bekannt. Selbst die geplante Netflix-Tax kann nicht als Erklärung für diese Preisdifferenz herhalten.