Zero-Day-Guide zu Assassin’s Creed Unity: Treiber, DRM und Optimierungen

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Am Donnerstag ist es auch in Deutschland soweit: Dann startet mit Assassin’s Creed Unity das fünfte Abenteuer erstmals mit Koop-Modus. Wir haben Tipps und Hinweise für den Release-Tag zusammengestellt.

In Deutschland müssen wir noch bis zum Donnerstag, den 13. November 2014 warten, ehe auch wir Assassin’s Creed Unity, den mittlerweile fünften Teil der Serie, spielen dürfen. In den USA ist das Spiel am 11. November erschienen. Entsprechend gibt es auf den einschlägigen Seiten bereits Reviews, während die deutschen Spieleseiten sich noch an das Embargo halten müssen. Mit unserem Zero-Day-Guide liefern wir Euch bereits vorab Tipps und Hinweise zum Spielstart.

1. Neuer Nvidia-Treiber

Das Wichtigste zuerst: Es gibt bereits aktualisierte Treiber für Nvidia-Grafikkarten, um auch noch das letzte FPS-chen aus Euren Daddelkisten herauszuquetschen und eventuelle Darstellungsfehler zu beheben. Die neue Treiberversion 344.65 ist WHQL-zertifiziert und wurde eigens für Unity veröffentlicht. Besitzer einer GTX bekommen den Treiber entweder automatisch über Geforce Experience eingespielt oder sie laden den Treiber manuell bei Nvidia herunter. Der 344.65 gilt bis runter zur Geforce-400-Serie.

Im Treiber ist auch ein SLI-Profil für ACU enthalten, so dass sich das Spiel auf mehreren Grafikkarten gleichzeitig rendern lässt. Das ist für die 4K-Auflösung auch bitter nötig. Allerdings sollen den Tests nach nichtmal zwei Geforce GTX 980 in der Lage sein, das Spiel bei 4K mit vollen Details mit mehr als 30 bis 40 Frames pro Sekunde zu rendern.

2. Neuer ATI-Treiber

In der Regel immer etwas später dran ist AMD mit seinen Treibern. Immerhin hat man dieses Mal zumindest eine Beta-Version des Catalyst 14.11.1 verfügbar. Der Treiber optimiert die Leistung bei Assassin’s Creed Unity und fügt zudem ein Crossfire-Profil hinzu, so dass sich das Spiel auch auf mehreren AMD-Karten gleichzeitig rendern lässt.

Weil es sich um eine Beta-Version handelt, kann es und gibt es derzeit auch noch ein paar bekannte und unbekannte Probleme. So können einige Einstellungskombinationen bei Unity noch zu Rucklern führen, während die anderen Probleme nur bei Call of Duty: Advanced Warfare auftreten. Herunterladen könnt Ihr den Catalyst 14.11.1 Beta hier.

3. Optimierungsguide für Nvidia-Grafikkarten

Nvidia hat neben dem Treiber auch einen Optimierungsguide veröffentlicht, den Ihr unter Geforce.com findet. Natürlich stellt Euch Geforce Experience auf Wunsch die perfekten Einstellungen ein. Wer sich aber selber damit auseinander setzen möchte und keine Scheu vor dem etwas längeren Text hat, bekommt viele Hinweise und wichtige Anmerkungen geliefert.

4. Drittanbieter-DRM: Uplay

Assassin’s Creed Unity kommt mit einem Drittanbieter-DRM. Das bedeutet, selbst wenn Ihr das Spiel per Steam gekauft habt, müsst Ihr zwangsweise auch Uplay installieren, einen Uplay-Account einrichten und Unity über Uplay spielen. Wer zudem im Multiplayer mit Freunden spielen möchte, muss seine Freunde auch in Uplay zur Freundesliste hinzufügen. Denn die Steam-Freundesliste ist unabhängig von der Uplay-Freundesliste.

5. Kein Family-Sharing

Assassin’s Creed Unity lässt sich nicht per Steam Family Sharing für Freunde und Bekannte freigeben. Ursächlich dafür ist der Einsatz des Drittanbieter-DRMs Uplay. Pauschal sind alle Spiele vom Steam Family Sharing ausgenommen, die einen Drittanbieter-DRM wie Uplay oder Games for Windows Live nutzen.

6. Season Pass

Ein Season Pass für ein neues Spiel versteht sich ja mittlerweile von selbst. Der für ACU kostet bei Steam 29,99 Euro und umfasst eine fünfstündige Einzelspieler-Story für Arno in Saint-Denis, das Standalone-Spiel Assassin’s Creed Chronicles: China sowie das Fleur-de-Lys-Schwert, drei Zusatzmissionen, 20 Waffen und zehn Monturen.

7. Bugs, überall Bugs

Vertraut man den vielen Rückmeldungen seitens der Spieler, die bereits zocken dürfen, kämpft Ihr in Unity weniger gegen Gegner als gegen Bugs. Die Grafikperformance soll derzeit noch relativ mau sein, es gibt Schattenflickern, Bürger stehen auf Dächern rum, regelmäßige Spielabstürze und Framerate-Einbrüche, selbst auf eigentlich leistungsstarken Systemen. Daran ändert wohl auch der Patch 1.20 noch nichts. Die Steam User Review ist mit derzeit 36 Prozent entsprechend unterirdisch.

Dagegen zu halten ist, dass sich in der Anfangsphase meist eher der Unmut von Spielern entlädt. Die, die hingegen zufrieden sind und keine Probleme haben, melden sich eher seltener oder deutlich später zu Wort.

8. Preload

Der Preload des Spiels ist bereits möglich. Wer das Spiel per Steam gekauft hat, sollte also sichergehen, dass ACU zum Download eingereiht ist und Steam läuft.