Verwendet Ihr Paysafecards, um bei Steam Spiele einzukaufen, dann wird von der eingelösten Paysafecard nur der tatsächliche Preis des Spiels abgebucht. Mit der Zeit sammelt sich daher unter Umständen Restguthaben an. So geht Ihr mit dem Restguthaben um.

Habt Ihr bei Steam ein Spiel gekauft, dann verbleibt auf der Paysafecard in aller Regel noch ein Guthaben, das sogenannte Restguthaben. Das liegt daran, dass Steam nur den tatsächlichen Einkaufswert von der Paysafecard abbucht. Je nach Kaufbetrag fällt das Restguthaben mal höher und mal niedriger aus, so dass das Restguthaben nicht immer für einen Einkauf ausreicht. Das Restguthaben ist aber nicht verloren. Stattdessen habt Ihr verschiedene Möglichkeiten, es aufzubrauchen.

Restguthaben von Paysafecards prüfen

Wie hoch das tatsächliche Restguthaben einzelner Paysafecards ist, lässt sich auf der Webseite von Paysafecard nachsehen. Ruft www.paysafecard.com auf. Gebt dort den 16-stelligen PIN Eurer Paysafecard sowie den Captcha-Zahlencode ein und bestätigt die Eingabe mit „OK“. Anschließend erhaltet Ihr die Auskunft über das Restguthaben.

Wichtig ist, dass das Restguthaben einer Paysafecard einem Verfall unterliegt, weshalb Ihr es möglichst innerhalb der ersten 12 Monate verbrauchen solltet. Denn ab dem 13. Monat berechnet Paysafecard pro Monat eine Bereitstellungsgebühr. Sie beträgt in Deutschland und Österreich 2 Euro, in der Schweiz 3 CHF. Diese Bereitstellungsgebühr wird solange direkt von der Paysafecard abgebucht, bis das Restguthaben aufgebraucht ist.

Paysafecards kombinieren

Das Restguthaben Eurer Paysafecards lässt sich am einfachsten aufbrauchen, wenn Ihr mehrere Paysafecards für einen einzigen Einkauf einsetzt. So könnt Ihr kleinere Restbeträge zu einem höheren Betrag kombinieren. Reicht das damit angehäufte Restguthaben nicht aus, dann könnt Ihr es zudem mit einer frischen Paysafecard aufstocken.

Allerdings gilt es ein paar Regeln zu beachten, wenn man Paysafecards kombinieren möchte.

In Österreich und in der Schweiz dürft Ihr bis zu zehn Paysafecards für einen einzigen Einkauf verwenden. Der Einkaufswert darf die 1000 Euro respektive 1500 CHF aber nicht überschreiten. In Deutschland gelten aufgrund des Geldwäschegesetzes hingegen verschärfte Regelungen. Deshalb dürfen in Deutschland nur drei Paysafecards gleichzeitig verwendet werden. Und auch der Gesamtbetrag des Einkaufs darf nicht über 30 Euro liegen.

In Deutschland dürft Ihr drei, in Österreich und der Schweiz bis zu zehn PINs je Einkauf eingeben.
In Deutschland dürft Ihr drei, in Österreich und der Schweiz bis zu zehn PINs je Einkauf eingeben.

Solltet Ihr für einen Einkauf mehrere Paysafecards einlösen, dann werden die Paysafecards in der Reihenfolge belastet und geleert, in der Ihr die PINs eingegeben habt. Gebt deshalb zuerst die Paysafecard mit dem geringsten Restguthaben an und anschließend die mit dem nächst höheren Betrag. Dann lässt sich auch Restguthaben noch problemlos aufbrauchen, das sich lediglich im niedrigen Centbereich befindet.

Sollte der Gesamtwert der kombinierten Paysafecards den Einkaufswert übersteigen, dann befindet sich das neue Restguthaben auf der zuletzt angegebenen Paysafecard.

My Paysafecard – Verzicht auf Anonymität

Seit Anfang 2014 ist es auch wieder möglich, das Restguthaben von Paysafecards auf einem My Paysafecard genannten Konto zu sammeln und zu verwalten. Bei der Einrichtung des Kontos ist Paysafecard allerdings gesetzlich dazu verpflichtet, Eure Identität festzustellen, um zu verhindern, dass das My Paysafecard-Konto für die Geldwäsche genutzt wird. Ihr müsst daher umfangreiche Angaben zu Eurer Person machen und etwa eine Mobiltelefonnummer angeben.

Sobald Ihr ein My Paysafecard-Konto unter www.paysafecard.com eingerichtet habt, könnt Ihr die Restbeträge Eurer Paysafecards einbuchen. Beachtet, dass unter Umständen Gebühren für das My Paysafecard-Konto anfallen können. Ist das Konto etwa inaktiv, weil es 12 Monate am Stück nicht genutzt wurde, dann fallen pro Monat 2 Euro (in der Schweiz 3 CHF) Inaktivitätsgebühr an.

Restguthaben vermeiden

Nutzt Ihr die Paysafecards vor allem für Steam, dann lässt sich das Problem des Restguthabens sehr einfach lösen. Anstatt für jeden Spielekauf einzeln mit einer Paysafecard zu bezahlen, könnt Ihr das Guthaben der Paysafecard komplett Eurem Steam-Account hinzufügen. Das Guthaben wird dann in die Steam Wallet geladen und Spiele sowie Käufe auf dem Steam Community Markt künftig direkt aus der Steam Wallet bezahlt.

Ruft zum Aufladen der Steam Wallet die Webseite store.steampowered.com/steamaccount/addfunds auf. Auch ein Klick in Steam rechts oben auf Euer Steam-Guthaben und anschließend auf „Laden Sie Ihr Steam-Guthaben auf“ führt auf diese Seite. Je nach Höhe des Guthabens Eurer Paysafecard klickt Ihr beim passenden Betrag auf die Schaltfläche „Guthaben aufladen“. Wählt dann die Paysafecard als Zahlungsmethode aus und folgt den Anweisungen für die Zahlungsautorisierung.

Übrigens lassen auch zum Aufladen der Steam Wallet mehrere Paysafecards kombinieren und damit Restguthaben aufbrauchen, das unter dem Mindestladebetrag von 5 Euro liegt.

Restguthaben in Amazon-Gutschein eintauschen

Restguthaben lässt sich grundsätzlich auch im Paysafecard-Shop etwa in Gutscheine für Amazon, Eventim, Buch.de oder Mytoys eintauschen. Allerdings stehen dort nur bestimmte Stückelungen zur Auswahl. Dabei bietet vor allem Amazon mit 5 Euro, 10 Euro, 25 Euro und 50 Euro die meisten Auswahlmöglichkeiten.

Selbstverständlich lässt sich das Restguthaben mehrerer Paysafecards zum Kauf der Gutscheine kombinieren, wieder unter der Maßgabe von höchstens drei Paysafecards in Deutschland und zehn Paysafecards in Österreich und der Schweiz.

Allerletzte Möglichkeit: Rückerstattung

Grundsätzlich bietet Paysafecard auch die Möglichkeit, Euch das Restguthaben einer Paysafecard zu erstatten. Die Regeln sind aber so strikt, dass sich dieses Vorgehen nicht lohnt. Einerseits müsst Ihr recht aufwendig Eure Identität bestätigen und Eure Kontodaten angeben, eine Ausweiskopie einreichen und Euren Wohnort nachweisen. Andererseits werden 7,50 Euro respektive 9 CHF Bearbeitungsgebühr fällig. Wer diesen Weg dennoch gehen möchte, findet alle weiteren Details und das Online-Formular unter www.paysafecard.com.

Dieser Artikel stammt aus der Steamgamer-Redaktion, ist aber im Auftrag von Paysafecard entstanden. Für die Anfertigung und Veröffentlichung dieses „Sponsored Posts“ wurden wir deshalb bezahlt.