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Okt/09
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Weekend Deal: Modern Warfare (1)

Seife McTavish im EinsatzHolla, die Waldfee, Call of Duty: Modern Warfare (Teil 1) ist zwei Jahre nach dem Release immer noch ein Vollpreistitel, sodass die satten 40% Rabatt des dieswöchigen Weekend Deals die Preismarke nur auf 29,99€ fallen lassen. Immerhin bekommt man dafür einen Moorhuhn-Shooter mit hübscher Verpackung und einen angeblich recht populären Multiplayermodus. Der hat dafür dedizierte Server, sodass man für die Hälfte des Geldes eigentlich mehr bekommt als für den bald erscheinenden Nachfolger. Schon irgendwie bizarr.

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Okt/09
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Modern Warfare 2 erobert Steam, vorbestellbar

Modern Warfare 2: Brachial-Marketing im Steam StoreEigentlich ist es überflüssig, dass ich es nochmal erwähne, denn wer den Steam Store öffnet, wird selber merken, dass dort alles mit einem überdimensionalen Modern Warfare 2-Bildchen zugekleistert wurde. Also, der Vollständigkeit wegen hier die Fakten: 12.11.2009, Modern Warfare 2, für schlappe 59,99€, selbstverständlich gibt es keinen Vorbesteller-Rabatt. Und jetzt bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen. Na los, weitergehen. Und bloß nicht kaufen.

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Okt/09
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Robert Bowling und die Schadensbegrenzung

Modern Warfare 2: Community-Management im BlindflugRobert Bowling kann einem schon ein bißchen leid tun. Da hat der arme Tropf vor ein paar Tagen leichtsinnigerweise in einem Podcast die sich nun tatsächlich als wahr herausstellenden Pläne für den Umgang mit Multiplayerspielen in Call of Duty: Modern Warfare 2 enthüllt und musste anschließend zusehen, wie eine Flutwelle des Protestes über seinem Kopf hereinbrach. "Community Manager ist ein undankbarer Beruf", mag er sich denken, hat aber trotzdem in seinem privaten Blog einen langen Text publiziert, der alles erklären und ins rechte Licht rücken soll. Einige fragwürdige Auszüge daraus folgen hinter dem Umbruch.

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Okt/09
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Modern Warfare 2: keine Dedicated Server und Mods?

Modern Warfare 2Wer sich am vergangenen Wochenende nicht gerade abseits jeglicher Internetverbindung in Honolulu aufgehalten hat, dem wird der kollektive Aufschrei der PC-Spieler-Gemeinde nicht entgangen sein.  Grund dafür war Robert Bowling, Community Manager von Infinity Ward, der im BASHandSlash-Podcast einfach mal frech verkündete, dass Modern Warfare 2 auch auf dem PC komplett den eigens entwickelten Matchmaking-Dienst IWNet im Verbund mit Steam benutzt und es deshalb keine dedizierten CoD-Server mehr geben wird und auch keine herkömmliche Serverliste. Im Wortlaut sagte Bowling:

[...] Wir bauen komplett auf IWNet und es gibt keine Dedicated Server oder Serverlisten. Also ist man für seine Matches komplett auf IWNet angewiesen.

Nun ist das an sich nichts Neues. Sowohl F.E.A.R. 2 wie auch das taufrische Operation Flashpoint: Dragon Rising sind Spiele, die keinerlei Dedicated Server-Unterstützung mitbringen. Allerdings mit der Konsequenz, dass die Titel ihre treue Multiplayer-Kundschaft und damit auch ihre Langlebigkeit verlieren. Jetzt sollte man Bowlings Aussage sicher mit Vorsicht genießen, weil der Knabe im Interview relativ wenig Technikverstand durchscheinen ließ und vielleicht einfach nur irgendwelchen Unsinn dahergeplappert hat. Aber wundern würde es einen nicht, wenn die Konsolifizierung auch hier auf unsere Heimcomputer übergreift. Für Call of Duty: Modern Warfare 2 würde es bedeuten, dass ein völlig überteuertes Spiel mit einem fragwürdig kurzen Singleplayer-Teil auch nur noch einen verkrüppelten Multiplayer-Part enthält, denn: Keine dedizierten Server und Matchmaking heißt, dass man mit zusammengewürfelten Leuten auf einem nicht frei wählbaren Server spielen muss und - auch nicht zu vergessen - dass Mods nicht online spielbar sein werden. Wer das durch einen Kauf unterstützt, ist selber schuld.

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Okt/09
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Modern Warfare 2 auf Steam, Dragon Age auch

Modern Warfare 2 / Dragon AgeZwei der am meisten erwarteten Spiele dieses Jahres werden ihren Weg auch in den Steam Store finden. Infinity Wards Rob Bowling bestätigte gegenüber VG247, dass Call of Duty: Modern Warfare 2, genau wie seine Vorgänger, digital erwerbbar sein wird - vermutlich zum horrend hohen Ladenpreis von 60€. Wer also Bobby Koticks Kreuzzug gegen seiner Meinung nach zu niedrige Spielepreise unterstützen und seinen Teil dazu beitragen möchte, dass Modern Warfare 2 den Verkaufsrekord des vierten CoD-Teils bricht, kann das auch via Steam tun. Mich persönlich interessiert der bombastisch inszenierte, aber letztendlich sicher wieder extrem lineare Schlauchlevel-Shooter eher weniger, ich kreuze lieber die Finger und hoffe, dass der zweite Hype-Kandidat, Dragon Age: Origins, nicht so wird, wie es das grausame, auf eine männlich-jugendliche Zielgruppe ausgerichtete Marketing vermuten lässt. Für 49,99€ lässt sich Biowares Fantasy-Rollenspiel-Epos jedenfalls jetzt bereits vorbestellen - in Deutschland allerdings nur in der Standard-Ausgabe, die Digital Deluxe Edition mit einigem Bonuskrempel wird uns vorenthalten. Hinter dem Umbruch verbreiten beide Spiele ihr visuelles Flair mit je einem Trailer.