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Okt/09
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Standpunkt: Lucidity

LucidityDen Abstieg von LucasArts in den letzten Jahren zu beobachten, war keine schöne Sache. Waren die digitalen George Lucas-Jünger Anfang der 90er beinahe im Alleingang dafür verantwortlich, dass das Adventure-Genre seinen bis heute unerreichten Höhepunkt feierte, verkamen die LucasArts-Spiele in den letzten Jahren viel zu oft zum  generischen Endprodukt einer endlosen Star Wars-Lizenz-Verwurstungsmaschine. Als letztes Jahr aber Darrell Rodriguez die schlaff gewordenen Zügel übernahm, verordnete er dem Unternehmen eine Linie, die sympathisch wirken sollte - LucasArts nicht mehr als seelenloser Spielekonzern mit Lizenzspiel-Ausschuss, sondern als rebellisches Studio mit Indie-Attitüde. Nach der misslungenen grafischen Vergewaltigung des Studiohits Monkey Island, wagte sich LucasArts nun erstmals an eine neue Intellectual Property: Lucidity, eine Mischung aus Plattformer und Tetris, verpackt in einen wunderhübschen Zeichenstil. Kann da überhaupt noch etwas schiefgehen? Ja, es kann.

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Sep/09
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Lucidity: Steam-Preis und neuer Trailer

Lucid DreamsLucasArts hat verlauten lassen, dass ihr Im-Geiste-Indie-Plattformer Lucidity zum Steam-Release recht angemessene 9,99$ kosten wird, weshalb man wohl einen ebenso hohen Euro-Preis antizipieren kann. Während man in Sachen Gameplay weiter nur Mutmaßungen anstellen kann, weil noch niemand das gute Stück anspielen konnte, gibt es zumindest atmosphärisch durchaus gelungene Filmschnipsel. Wer hinter den Umbruch äugt, entdeckt den neusten Debüt-Trailer, der einmal mehr die stilsichere Interpretation der Lucas'schen Klartraumwelt vorführt. Und bis zum Release am 7. Oktober ist es nun ja auch nicht mehr lange hin.

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Sep/09
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Lucidity: LucasArts’ Interpretation eines Plattformers

Rotkäppchen? Nein, Sophie.Irgendwie habe ich ja gehofft, dass LucasArts etwas Anderes bei GameTrailers.com ankündigt, nämlich ein Remake der X-Wing- und Tie-Fighter-Reihe. Stattdessen überraschen uns die Star-Wars-Gurus mit... einem Plattformer. Lucidity heißt schlicht der Titel, der (auch auf Steam) schon im Oktober das gerade schwer angesagte Genre der Puzzle-Jump'n'Runs aufmischen soll. Die ersten drei Gameplay-Video (oder sagen wir besser: Video-Schnipsel) gibt's auch gleich zu betrachten und das Fazit fällt zunächst einmal gemischt aus. Der Grafikstil ist recht nett und gewollt surreal, das Spielprinzip selber überzeugt aber nicht auf den ersten Blick. Wie es scheint muss der Spieler der Protagonistin Sophie beistehen, indem er temporär Hilfskonstrukte zum Überwinden von Hindernissen für sie errichtet - was man als nächstes bauen darf, gibt aber das Programm vor. Wie das funktioniert, kann in bunten Bewegtbildern hinter dem Umbruch nachvollzogen werden.