Sep/090
L4D: Crash Course bald, Demo für Teil 2 auch
Am 29. September ist es soweit, dann erscheint die neue Coop- und Survival-Kampagne Crash Course als kostenloser Download für alle zig Millionen Käufer des ersten Left 4 Dead. Zeit zum Lachen, denn Konsolenbesitzer müssen dank ihrem, sagen wir mal, suboptimalen Marktplatzsystem 7 Euro dafür löhnen. Viel interessanter ist aber der Hinweis, dass am 27. Oktober die Demo-Version für den zweiten Teil der Zombiehatz erscheint, was darauf hindeutet, dass Valve diesmal tatsächlich den ehrgeizigen Releasetermin im November einhalten wird. Ob die Demo an diesem Tag auch für uns PC-Fetischisten erscheint, welchen Umfang sie hat und ob man die Vollversion vorbestellen muss, um in den Genuss des Probierhäppchens zu kommen, steht noch in den Sternen. Aber ein paarmal werden wir bis dahin ja auch noch wach und können auf mehr Informationen hoffen.
Edit (24.09.09): Wie Shacknews weiß, werden vorerst nur Vorbesteller am genannten Termin in den Genuss der Demo kommen. Dabei muss man doch gerade diese Personengruppe nicht von den Vorzügen eines so rasch erscheinenden zweiten Teils überzeugen...
Sep/090
Left 4 Dead (2): DLC für die Massen
Ja, wie langweilig, es gibt auch noch normale Neuigkeiten zu Valves Zombieschnetzelei, fernab von Boykotts und Gegenboykotts. So geistert einerseits das Gerücht umher, dass der brandneue Downloadable Content "Crash Course" für den ersten Teil schon nächste Woche veröffentlicht wird. Das wäre dann innerhalb eines knappen Jahres das zweite Inhaltsupdate für Left 4 Dead - und angeblich auch noch nicht das letzte.
Ebenfalls spannend: Valve überlegt nach Angaben des offiziellen britischen Xbox-Magazins, ob man Left 4 Dead 2-Fankampagnen nicht für die Xbox verkaufen könnte. Der jeweilige Modder - und das ist das Erwähnenswerte - würde dann an den Einnahmen beteiligt. Wir erinnern uns: Das Marktplatzsystem von Microsoft erlaubt kein Verschenken von DLCs, sodass Valve gezwungen ist, neue Level dort stets mit einem Preisschild zu versehen. (via Kotaku)
Sep/090
Left 4 Dead 2-Boykottierer boykottieren den Boykott
Ich habe eine Weile überlegt, ob ich tatsächlich darüber schreiben soll, aber alleine diese Schlagzeile rechtfertigt die Meldung. Oder? ODER? Nun ja. Jedenfalls kennen wir alle die Steam-Gruppe L4D2 Boycott, die zu jenen Internet-Graswurzelbewegungen gehört, über die man entweder lachen oder weinen kann, oder die man am besten einfach ignoriert. Die beiden Gründer und Administratoren der Gruppe wurden von Valve persönlich in die Firma eingeladen, um sich ein Bild über Left 4 Dead 2 und die Weiterentwicklung von Content für den ersten Teil zu informieren. Und nach ihrer Rückkehr ließen sie ihre strikte Boykott-Haltung fallen, erklärten, dass ihre bisherigen Ansichten nicht ganz richtig waren und beziehen dafür jetzt Prügel am virtuellen Internet-Pranger.
Nun kann man sagen, dass es mich ja nichts anginge. Left 4 Dead hat mich enttäuscht, aber aus anderen Gründen, sodass mich weder zusätzliche Download-Inhalte noch ein zweiter Teil großartig interessieren. Bemerkenswert finde ich aber trotzdem mit wieviel Ahnungslosigkeit und Halbwissen im Internet vehement verbal geschimpft, gemeckert und gedroht wird. Gerade die Diskussionen um den - für viele Leue verfrühten - zweiten Teil enthielten ungezählte emotionsgeladene Schimpftiraden, die alle besonneneren Stimmen übertönt haben. Valve hat sich in der ganzen Angelegenheit nicht mit sonderlich viel Ruhm bekleckert und muss sich immer noch fragen lassen, ob L4D2 wirklich ein Vollpreistitel ist, aber wie manche die Steam-Macher zum größten Erzfeind des Abendlandes stigmatisieren wollen, ist noch viel lächerlicher. Leute, es ist nur ein Spiel.


