Es gibt Neuigkeiten zur Smach Zero, der auf der Gamescom vorgestellten portablen Steam Machine. Neben einem neuen Namen wird es mehr Speicher und ein höher auflösendes Display geben. Im November 2015 soll zudem die Crowd-Funding-Kampagne starten.

Seit der Gamescom 2015 im August herrschte Funkstille bei Smach Zero. Jetzt haben die Entwickler ein paar neue Details verlautbaren lassen, die einigen Kritikern der Konsole den Wind aus den Segeln nehmen sollte. War bislang die Rede davon, dass der 5 Zoll messende Bildschirm nur mit 720p auflöst, gibt erhält die Konsole ein Display mit 1080p und damit Full-HD-Darstellung. Auch der interne Speicher wurde aufgepumpt, von 32 auf 64 GByte. Der Preis von 300 US-Dollar soll zwar bestehen bleiben, gilt allerdings nur für die Kickstarter-Kampagne und somit frühe Unterstützer. Ebenfalls verändert wurde der Name des Smack Zero. Er lautet küftigt Smack Z und sei laut der Entwickler besser für eine Konsole geeignet.

Smach Zero bekommt Jaguar-Unterbau

Der Smach Z kombiniert die vom Steam Controller bekannten Touchpads mit einem 5-Zoll-Display, einem Thumbstick und ABXY-Tasten. Im Innern werkelt ein Jaguar-basierte SoC mit integrierter GPU. Der Takt liegt bei 1,2 GHz. Dem Prozessor sind 4 GByte RAM zur Seite gestellt. Der Speicher von 64 GByte lässt sich per SD-Karte erweitern und ein USB-OTG-Anschluss sorgt für externe Konnektivität. Per HDMI-Ausgang lässt sich das Videosignal an einem Monitor oder Smart-TV weiterreichen, kabellose Verbindung wird per WLAN, Bluetooth und LTE (nur beim PRO-Modell) hergestellt. Ebenfalls dem PRO-Modell vorbehalten bleiben eine Front-Kamera, 8 GByte Arbeitsspeicher and 128 GByte interner Speicher. Herstellerangaben nach soll der Akku für 5 Stunden Laufzeit reichen.

Die Leistung sei ausreichend für Portal 2, Dota 2, Left 4 Dead 2, Team Fortress 2, SOMA, Civilization V, Metro: Last Light Redux, Borderlands 2, The Witcher 2 und ähnliche Spiele. Wichtig ist, dass die Spiele unter SteamOS funktionieren, weil es als Betriebssystem des Smach Z zum Einsatz kommt. Wer leistungshungrigere Spiele konsumieren möchte, greift auf das Steam In-Home-Streaming zurück und lässt sich Spiele etwa vom PC rendern und an den Smach Z übermitteln. Auch wenn sich Windows theoretisch auf dem Gerät installieren lässt, wird es keinen offiziellen Support geben.

Noch im November 2015 soll der Vorverkauf im Rahmen einer Crowd-Funding-Kampagne starten. Die Auslieferung ist für Oktober 2016 vorgesehen. Per Social Media unterstützen könnt Ihr das Projekt hier.