Steam Lighthouse: Bewegungserfassung für Virtual Reality

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Die Re Vive ist eine VR-Brille von HTC, die zusammen mit Valve entwickelt wurde

Die HTC Re Vive ist nicht das einzige Produkt aus Valves SteamVR-Portfolio. Hinzu kommt auch noch Steam Lighthouse, über das es im Vorfeld bereits Randinformationen gab, die von Valve jetzt allerdings konkretisiert wurden.

Da wäre noch Steam Lighthouse – so lautet zumindest aktuell der Codename des Projekts. Es besteht aus zwei Basisstationen, die im Raum verteilt werden und dann die räumliche Erfassung und Verfolgung eines Spielers erlauben. Den Daten der HTC Re Vive nach müsste der Erfassungsbereich, in dem sich der Spieler vollkommen frei bewegen kann, 4,5 mal 4,5 Meter betragen. Lighthouse lässt sich dabei laut Valve in verschiedenste Geräte intergrieren, etwa in Fernseher, Monitore, Headsets, Eingabegeräte oder mobile Geräte.

Die Magie uneingeschränkten Trackings

„Um ein qualitativ hochwertiges VR-Erlebnis zu haben, ist ein hochauflösendes und schnelles Tracking erforderlich“, kommentiert Alan Yates von Valve die Notwendigkeit von Lighthouse. Die in Lighthouse umgesetzte Technologie ermögliche das zu sehr geringen Materialkosten. Valve plant, Lighthouse allen Hardware-Herstellern kostenlos zur Verfügung zu stellen, falls sie an der Technologie interessiert sind.

Laut Valves Joe Ludwig handelt es sich bei Lighthouse um ein wichtiges Puzzleteil, um VR-taugliche Eingabegeräte in Angriff zu nehmen. „Die Arbeit am Steam Controller verschaffte uns die Basis, jetzt haben wir Berührungs- und Bewegungssteuerung als integrale Bestandteile für die Spieleerfahrung am PC“, so Ludwig.

Auf der GDC wird Valve das Virtual-Reality-Headset von HTC präsentieren. Entwicklerversionen sollen noch im Frühjahr 2015 erhältlich sein und das Consumer-Produkt dann zum Jahresende, passend zu den Steam Machines und dem Steam Controller, bei den Händlern sein. Auch andere Firmen präsentieren sich zusammen mit Valve auf der GDC, etwa Bossa Studios, Google und Owlchemylabs.

Alex Schwartz von Olwchemylabs findet überschwängliche Worte für die von Valve bereitgestellten Technologien: „Wir arbeiten bereits seit Jahren an Virtual Reality, aber erst seit wir den SteamVR-Controller einsetzen und die Magie uneingeschränkten Trackings erlebt haben, waren wir in der Lage, die VR-Spiele zu entwickeln, die wir schon immer machen wollten.“