Steam Link streamt Eure Steam-Spiele auf den Fernseher

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Steam Link stream Steam-Spiele auf den Fernseher

Als Alternative zur Steam Machine wird Valve ab November 2015 Steam Link anbieten, einen dedizierten Client für das Steam In-home-Streaming. Rund 50 Euro soll der Kleinstcomputer kosten.

Das Steam Universum wird neben der VR-Brille noch um ein zusätzliches Hardware-Produkt erweitert: Steam Link. Steam Link ist ein Kleinstcomputer, der kaum größer als eine CD-Hülle ist und der per HDMI an einen Fernseher oder Monitor angeschlossen wird. Steam Link dient dabei als Client für Steam In-home-Streaming. Ein Rechner im Heimnetzwerk rendert dann das Spiel und Steam Link bringt den Stream aus Bild und Ton auf den Fernseher.

Neben dem HDMI-Anschluss wartet Steam Link auch mit einem Ethernet-Port auf und verbindet sich etwa nicht wie andere Geräte dieser Kategorie per WLAN. Der Ethernet-Anschluss ist insofern wichtig, weil für Steam In-home-Streaming eine hohe Bandbreite bei der Datenübertragung benötigt wird, damit es nicht zu Aussetzern, schlechter Bildqualität und hohen Latenzen kommt. Die Bildausgabe erfolgt in 1080p bei 60 Hz.

Außerdem finden sich gleich drei USB-Anschlüsse am Gerät, davon einer an der Vorder- und zwei an der Rückseite. Darüber lassen sich verschiedene Eingabegeräte anschließen, etwa ein Xbox-360-Controller, Maus und Tastatur sowie andere USB-Geräte. Allerdings ist noch unklar, ob der Steam Link etwa auch Mediendateien abspielen kann, die auf einem USB-Datenträger gespeichert sind.

Steam Link stream Steam-Spiele auf den Fernseher

Für kurze Zeit war Steam Link bereits im Steam Store aufgelistet, mittlerweile hat Valve den Eintrag aber wieder entfernt. Ohnehin soll das Gerät erst ab November 2015 erhältlich sein und dann schmale 49,99 US-Dollar kosten. Auch ein Bundle mit dem Steam Controller ist geplant, das dann 49,99 US-Dollar mehr kosten wird. Die internationalen Preise hat Valve noch nicht genannt, vermutlich wird der Dollar-Kurs aber eins-zu-eins in Euro umgesetzt.

Steam Link könnte sich als adäquater Ersatz und unter Umständen sogar die bessere Steam Machine herausstellen. Der Kleinst-PC dürfte damit Valves Pläne, sich mit Steam im Wohnzimmer breit zu machen, nochmach deutlichen Aufschwung verleihen.