Über Steamgamer
Ich mag Steam. Nicht, weil es vielleicht gerade en vogue ist, digitale Distributionswege zu mögen. Nein, ich mag Steam aus vielerlei Gründen.
Steam gibt einem die Möglichkeit Spiele zu kaufen, wann immer man möchte. Freitag nacht völlig betrunken ein Spiel ordern, weil die Screenshots so lustig bunt aussehen? Samstag früh dann ärgern, dass man 20€ für einen 08/15-Shooter rausgeblasen hat? Das mag auf den ersten Blick nicht sonderlich positiv aussehen, aber es geht ums Prinzip.
Dazu kommt die Mischung aus vollpreisigen Mainstreamspielen bei Steam und den kleinen Indie-Perlen, die man im Laden niemals zu sehen bekommt. Braid bei Media Markt? Defense Grid im Saturn? Die Welt wäre eine bessere, wenn es so wäre; bis dahin bleibt nur Steam.
Updates sofort und automatisch. Jetzt wird vielleicht einer wieder damit ankommen, wie furchtbar es damals war, als Empire: Total War nach automatischem Update mal nicht funktionierte, aber demgegenüber steht bei mir eine Liste von über 50 Titeln, für die ich normalerweise einzeln nach Patches suchen müsste. Steam nimmt mir die Arbeit ab und erlaubt es mir, etwas besseres mit der Zeit anzufangen. Zum Beispiel ein Bier aufmachen. Oder noch ein Spiel kaufen. Weil es so einfach ist. Klick klick.
Was ist also Steamgamer.de?
Völlig informell schreibe ich über Neuigkeiten, die Steam, seine Spiele und die Welt rundherum betreffen. Ab und zu werfe ich so etwas wie einen Test ein zu einem Spiel, das mich besonders fasziniert oder abgestoßen hat, in die Runde. Vielleicht gibt es sogar Rückblicke oder Videos. Ich habe einiges vor, aber Steamgamer bleibt eine zwanglose Seite für alle, die nicht nur Fakten und Screenshots wollen, sondern auch Freude daran haben, Spiele und die Plattform Steam auf Meta-Ebene zu betrachten. Klingt hochgestochen, ist es aber eigentlich nicht.
Wer sich auf der Suche nach dem Wortlaut der Pressemitteilung eines Publishers befindet, ist hier allerdings falsch. Ebenso Leute, die beim Anblick eines Fremdwortes das Weite suchen und generell Subjekt-Prädikat-Objekt-Konstrukte bevorzugen und jeden Satz, der mehr als 5 Buchstaben hat, für eine Schöpfung des Teufels (oder schlimmer: von EA) halten.


